Telefonische Erreichbarkeit

 

Wir haben für Sie 6 Telefonleitungen geschaltet über die Sie uns während der Sprechzeiten telefonisch erreichen können.

 

Dennoch kommt es in den Spitzenzeiten wie bei z.B. Infektwellen aktuell,  Urlaubszeiten und in Vertretungsfällen für andere Praxen zu Engpäßen und besetzten Leitungen- dann sind auch die 6 Leitungen ausgelastet!

 

Aktuell kann es sein das auch alle unseren Leitungen besetzt sind, es liegt kein technischer Fehler vor, wir haben Anfangs der Woche Montag am Vormittag bis über 450 telefonische Anfragen - dies erklärt Ihnen sicherlich warum die Leitungen besetzt sind.

Um zu entlasten rufen Sie für Überweisungen und Rezepte bitte ausschließlich über die dafür vorgesehene Nummer an die angesagt wird.

 

Bitte nutzen Sie für Medikamentenbestellungen oder Überweisungen unsere Möglichkeit diese telefonisch vorzubestellen -dies verkürzte Ihre Wartezeit in der Praxis und spart Ihnen Wege das wir nicht immer gleich Ihre Rezeptanfragenund Überweisungswünsche bei starker Auslastung bearbeiten können.

 

 

Covid19 -Corona Virus

 

Aktuelle Mitteilungen

März /April 2020

 

In der aktuellen Situation steht uns weiterhin nicht ausreichend Schutzkleidung für die Praxismitarbeiter zur Verfügung.

(Schutz bedeutet hier auch Ihr Patientenschutz)

 

Eine Terminvergabe für die Sprechstunde erfolgt daher nur nach ärztlicher Rücksprache.

 

Wir trennen streng zwischen Routinesprechstunde und Infektsprechstunde damit Sie weiter in der Praxis sicher betreut werden.

 

Die Diagnostik, Behandlung und Therapie bei Covid19 wird  Montag den 23.3.2020  über die neu eingerichtete "Fieberambulanz"  am Festplatz in Tübingen möglich sein.

 

ALLE Patienten mit fieberhaften Infekten müssen sich TELEFONISCH vorab bei uns melden, unabhängig davon ob Besuch eines Risikogebietes oder Kontakt mit Menschen mit Covid19 Erkrankungen stattgefunden hatte.

 

In der "Fieberambuanz" werden

1. alle Verdachtsfälle von COVID-19, also alle Patient/innen mit Erkrankungen der Atemwege oder grippalen Infekten etc. weiter abgeklärt und entsprechend behandelt.

2. können alle gesicherten COVID Fälle behandelt und ggf. auch stationäre eingewiesen werden

 

 

Zutritt zur unserer Praxis erfolgt nur noch für jeweils 1 Person (ggf. mit Begleitperson).

 

Wir haben eine Terminsprechstunde; das Aufsuchen der Praxis ohne Termin erzwingt nicht einen Termin in der Sprechstunde.

Rechnen Sie damit das unsere Mitarbeiterinnen Sie dann wieder

(mit Termin) zunächst wieder nach Hause schicken.

 

Bitte kommen Sie pünktlich zu Ihrem Termin, jedes Erscheinen mehr als 15 Minuten vor ihrem vereinbarten Termin führt dazu das unsere Mitarbeiterinnen Sie bitten werden später wieder zum vereinbarten Terminzeitpunkt einzutreffen.

 

So werden volle Wartezimmer und Kontakte mit anderen minimiert.

 

Dies dient Ihrem Schutz und der ihrer Mitmenschen.

 

 

Um Ihnen weiter einen reibungsarmen Praxisbetrieb zu gewährleisten

werden wir nun auch ausnahmsweise KEINE Dauermedikation oder Überweisungen mehr ausstellen (z.B. wie Blutdrucksenker, Diabetes- Herz- Schilddrüsenmedikate).

 

Wie bekannt sollten Sie Ihren Medikamente und Überweisungen vorbestellen - per Email oder durch Aufsprechen auf unserem extra hierfür eingerichteten telefonischen Rufbeantworter.

Der aktuelle Abholmodus ist weiter unten im Text erläutert.

 

Die Bearbeitungszeit aktuell liegt bei ca. 2 Werktagen.

 

Bitte ersparen Sie unseren Mitarbeiterinnen Diskussionen und Feilschen um diese Anordnungen, um weiter für Sie arbeiten zu können brauchen wir diese Regelungen.


Um unnötige Wege und Wartezeiten zu vermeiden können wir auf Wunsch Ihr Rezept an Ihre Hausapotheke (falls angegeben) vorab per Fax zusenden - wenn die Bestellung wie genannt per Email oder Telefonbestellung erfolgt.

 

Die Originalrezepte können von Ihnen - oder falls wie von einigen Apotheken mittlerweile angeboten auch über den Apotheker -  bei uns abgeholt werden, bitte teilen Sie uns dies uns dann auf Band oder per Email mit.

 

Eine Zusendung der Rezepte per Post wie oft angefragt kann aus organisatorischen Gründen in der Regel nicht erfolgen.

Email kann zur Bestellung von Medikamenten und Überweisungen von Ihnen genutzt werden.

 

Wir dürfen aus Datenschutzgründen keine Befunde per Email übermitteln.

Auch medizinischen Auskünfte oder Beratungen dürfen wir auf diesem Weg nicht durchführen,solche Anfragen bleiben unbeantwortet.

 

Bitte beachten Sie das Email keine sichere Kommunikationsform darstellt, auf Ihr (Datenschutz-) Risiko kann diese aber erfolgen, Rückantworten unsererseits sind gleichfalls nicht sicher und erfolgen unsererseits daher nicht.

 

Thema Hamsterkäufe :

Unsere Praxis-EDV  zeigt uns in der Regel die Dauer der Verordnung und Reichweite Ihrer Dauermedikation an.

 

Die Krankenkassen erlauben uns die Verordnung des Bedarfs für ein Quartal (3 Monate) und nicht darüber hinaus.

 

Aktuell erreichen uns viele Anfragen für Mehrverordnungen oder neue Rezeptanfragen obwohl noch ausreichend Medikamente vorhanden sein sollten.

 

Auch um hierdurch Engpäße in der Versorgung zu verhindern werden in diesen Fällen unsere Mitarbeiterinnen keine vorzeitigen Folgerezepte auszustellen.

 

 

 

 

 

 

 

19.3.2020

 

Wir möchten unsere Erfahrungen in der Praxis mit dieser Ausnahmesituation mit Ihnen teilen. Wie die Ansprache der Bundeskanzlerin vielleicht nochmal eindringlicher aufgezeigt hat können und müssen wir alle unser Verhalten weiter überprüfen.

Die Ausbreitung des Covid19 schreitet weiter voran und entwickelt sich wie von den Experten prognostiziert.

Weiterhin stehen keine ausreichenden Testmöglichkeiten für Covid19 zur Verfügung; die bereits geschilderten Umstände in unserer Praxis mit Mangel an Hygieneausstattung für Patienten wie Personal ist unverändert und nahezu aufgebraucht.

 

Sehr positiv war die Erfahrung das einer unserer Patienten eine beträchtliche Menge an FFP3 Masken uns kostenlos überlassen hat, auf diesem Wege auch nochmals Danke hierfür und ein Zeichen der Solidarität!

 

Wir verstehen die Sorge vieler Patienten um die neuartige Erkrankung; müssen aber versuchen Infizierte aus der Praxis soweit möglich fernzuhalten um chronisch Erkrankte und Ältere die dringend ärztliche Behandlung und Diagnostik in der Praxis erhalten müssen zu schützen.

Weiterhin muss bei Auftreten von Covid19 Fällen unter dem Praxispersonal die  Praxistätigkeit eingestellt werden für zunächst mindestens 14 Tage - ohne weitere Versorgungmöglichkeit der gerade genannten Patienten mit dringendem Behandlungsbedarf.

 

Infektionen mit Covid19 stellt bei Patienten mit jungen Jahren und ohne Vorerkrankungen nach aktuellem Kenntisstand keine bedrohliche Erkrankung dar; aber die hohe Infektionsgefahr für die genannten Risikogruppen in unserer Praxis.

 

Bleiben Sie mit uns in telefonischem Kontakt - wir wissen das die telefonische Erreichbarkeit nicht leicht ist, seien Sie sicher das auf unseren Telefonleitungen Gespräche stattfinden, die Telefonanlage funktioniert.

 

 

 

Aktuell sind alle geplanten Gesundheitschecks und Routineuntersuchungen bis voraussichtlich zunächste einschließlich Ostern ausgesetzt.

 

Bei aktuell sehr hoher Nachfrage verlängert sich die Bearbeitungszeit für Routinearbeiten wie :

 


Das Austellen von Folgerezepten, Überweisungen und Folge-KG Rezepte etc verlängert sich  auf 3 Tage ab Bestellung

 

Reha-Anliegen, Schwerbehindertenausweis Anfragen Landratsamt,Sportatteste,Führerscheinuntersuchungen etc können aktuell nicht zeitnah bearbeitet werden.

 

Bitte nutzen Sie unbedingt unsere telefonische Bestellmöglichkeit für Rezepte, kommen Sie NICHT unaufgefordert in die Praxis - aktuell werden keine Rezepte /Überweisungen in der regulären Sprechstunde ausgehändigt um Infektionsrisiken zu minimieren !

 

Um Kontakte mit eventl. Covid Infizierten in der Praxis zu vermeiden bzw. verringern haben wir in bis auf weiteres in  der Praxis  Ausgabezeiten für bestellte Rezepte, Überweisungen etc eingerichtet :

 

Altingen:   Mo, Di, Do, 15-16 Uhr

Mi 11-12 Uhr  Fr 10-11Uhr

 

Hailfingen: Mo,Di,Mi,Do  10.30-11.30 Uhr,

Mo,Di,Do 16.30-17.30

 

In der Praxis kann es aktuell wegen der Isolierungsmaßnahmen zu nun längeren Wartezeiten kommen.

 

Bitte halten Sie auch in der Praxis Abstand zu anderen Wartenden!

 

 

Stand 15.3.2020

 

Hier die letzten Meldungen zur

AU-Bescheinigung bei Quarantäne

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus wird Betroffenen häufig empfohlen, zu Hause zu bleiben. Die Gesundheitsämter ordnen mitunter eine Quarantäne von mindestens 14 Tagen an. Auch Arbeitgeber schicken zunehmend Mitarbeiter nach Hause, die unmittelbaren oder mittelbaren Kontakt zu einer infizierten Person hatten.
Grundsätzlich gilt hierbei:

  • Ist der Patient krank, weil er zum Beispiel stark hustet oder Fieber hat, kann der Arzt eine AU-Bescheinigung ausstellen.
  • Zeigt der Patient hingegen keine Symptome, kann der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen. Das gilt auch, wenn der Patient positiv getestet wurde. 

 

Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium fachlich unterstützt wird. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.

 

 

Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Personen, die sich in Risikogebieten (Liste auf Website des Robert Koch-Instituts) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten telefonische Rücksprache mit einen Arzt/In bzw. Arztpraxis halten.

Nehmen Sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst auf. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Einreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln,

  • vermeiden Sie unnötige Kontakte,
  • bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause,
  • halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetiquette),
  • waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene),
  • lassen Sie sich telefonisch in Ihrer Arztpraxis oder zuständigen Gesundheitsamt unter Hinweis auf Ihre Reise beraten.


     

Stand 29.02.2020

 

Die Entwicklung der Ausbreitung und die hierzu empfohlenen Maßnahmen sind in ständiger Überarbeitung.

Die jeweils neuesten Empfehlungen finden Sie auf der Homepage der Kassenärtzliche Vereinigung Baden Württemberg

w w w.kvbawue.de (keine Haftung für diese Angaben) sowie auf den Seiten des zuständigen Gesundheitsamtes Tübingen und des Landratamtes Tübingen, dort wird ab Montag 2.3.2020 einen Telefonhotline zu Fragen zur Cororavirus und Verhaltensempfehlungen geschaltet sein.

 

Weiter ist die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117 die  Ansprechstelle bei Fragen und gesundheitlichen Beschwerden .

 

Aktuell können wir in der Praxis KEINE Cororavirus Testung /Bestimmung durchführen da keine ausreichende Versorgung mit Schutzbekleidung  vorliegt . 

Über die das Landratsamt werden wir 3 (in Worten drei) Schutzmasken im Laufe der kommenden Woche erhalten; da es sich um Einmalartikel handelt ist keine ausreichende Versorgung sichergestellt.

 

Nachtrag vom 3.3.20: Wir haben nun 3 Masken FFP1 vom Landratsamt erhalten, da diese nicht der geforderten Schutzklasse entsprechen können wir weiterhin KEINE Testung anbieten.

 

 

 

Bitte kommen Sie bei Verdachtsfällen nicht direkt in die Praxis sondern informieren uns telefonisch vorab zu Besprechung der weiteren Maßnahmen.

Aktuelle Information zum Umgang mit Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion

Die KVBW und LÄK BW haben heute koordiniert und gemeinsam mehrfach Rücksprache in Bezug auf die Problematik Corona-Infektion – unter besonderer Berücksichtigung der für das Wochenende zu erwartenden Rückreisewelle aus Italien – mit dem Sozialministerium und weiteren Verantwortlichen gehalten.

Im Ergebnis ist leider festzustellen, dass der Fachhandel mit seinen Restbeständen an Schutzmitteln fast ausschließlich Krankenhäuser beliefert haben soll. Damit steht Stand heute 18:00 Uhr weder in den Praxen und Notfallpraxen noch in einzelnen Krankenhäusern ausreichend Schutzausrüstung zur Verfügung; heute auch nicht über sonstige in Frage kommende Bezugsquellen.

Das Sozialministerium weist in seinem Merkblatt (Anlage) „Empfehlungen für Reisen nach Italien / Was nach der Rückreise aus Italien zu beachten ist“ Rückkehrer auf die eingeschränkte Indikation für einen Abstrich hin: Ein Abstrich ist nur dann sinnvoll, wenn ein Patient mit einem bestätigten COVID-19-Fall Kontakt hatte oder aus einem Risikogebiet kommt und zusätzlich Symptome zeigt.

Dies bedeutet, dass die Abstrichentnahme strikt auf diesen Personenkreis und weitere eingeschränkte Gruppen aus Risikogebieten gemäß RKI zu reduzieren ist. Ein Abstrich kann durch den niedergelassenen Bereich vorgenommen werden, wenn die vom RKI vorgeschriebene Schutzkleidung zur Verfügung steht. Ist dies nicht der Fall und liegen oben genannte Kriterien vor, dann sind die Patienten am Krankenhaus vorzustellen, da dies in der Regel über größere Bestände an Schutzausrüstung als der niedergelassene Bereich einschließlich der Notfallpraxen verfügt.

Wir werden Sie spätestens am kommenden Montag nach einer erneuten Krisensitzung beim Sozialministerium weiter informieren.

gez.

Dr. Norbert Metke und Dr. Johannes Fechner
Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg